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Über

Was gibt es über mich zu sagen?

Momentan weiß ich genau das auch nicht mehr. 

Wie ich in diese Situation gekommen bin versuche ich hier zu rekonstruieren, einmal für mich selber damit ich endlich wieder sagen kann wer ich bin und auch für andere, die vielleicht etwas ähnliches erlebt haben oder gerade durchmachen.

Es gibt viele Dinge im Leben von denen wir denken "die haben wir bewältigt, damit hab ich abgeschlossen" und plötzlich steht man Jahre später wieder genau davor und dann kommt alles mit einer Wucht wieder.

Und wisst ihr was? Viele von euch werden denken "die ist doch nicht mal richtig erwachsen, was weiß die schon von solchen Problemen"

Vielleicht habt Ihr auch recht, aber ich denke wenn ich meine Geschichten erzählt habe, versteht ihr mich vielleicht.

 

Alter: 25
 

Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
wollte ich Tieraerztin werden..

Wenn ich mal groß bin...:
Habe ich Mann, Haus, Hof, Kind und Hund :D

Ich glaube...:
Alle Wege fuehren ans Ziel, nur sieht jeder Weg anders aus

Ich liebe...:
Meinen Freund, Meinen Kater und mein Auto

Man erkennt mich an...:
meinem quietsch gelben Auto



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Blog

geliebt gehasster Job

Der Job, das Ding, das die meiste Zeit in Anspruch nimmt, das Ding, ohne das wir kein Geld, keine Wohnung, kein Auto usw. haben, das Ding das unseren Lebensrhythmus bestimmt.. nur was tut man wenn der Job einfach alles einnimmt was man hat? Wenn man nur noch aufsteht und ins Bett geht dafür?

Die meisten haben sich ihren Job ausgewählt weil er Spaß macht und sie sich wohl fühlen, weil sie ihn "können". Aber was passiert wenn der einst so gerne gemachte und geliebte Job unliebsam wird und lästig und man keine Zeit mehr für andere Dinge hat?

Wenn es soweit ist, dann ist es vollkommen egal ob der Job mal geliebt worden ist oder ob man ihn "kann", im Gegenteil genau in solchen Situationen ist es einfach nur deprimierend.. du weißt genau was von dir verlang wird und du weißt auch das du es kannst, nur dein Körper und dein Geist wollen einfach nicht mehr. 

An so einem Punkt bin ich angelangt und es wird jeden Tag schlimmer. Ich weiß aber auch das ich meinen Job kann, ich kann ihn sogar sehr gut und es ist einfach frustrierend wenn es nicht mehr klappt. Bei mir ging in den letzten beiden Wochen durch unglückliche Zufälle  alles sehr schnell. Ich hätte meinen Job mit Sicherheit noch wochenlang so weiter machen können wie bisher ohne zu merken wie sehr er mich kaputt macht aber ich musste eine Urlaubsvertretung übernehmen und aus einer einzigen sind am Ende drei geworden.. Ich mache für drei Leute gleichzeitig Urlaubsvertretung plus meinen eigentlichen Job noch dazu.. das hier ist gerade meine dritte und letzte Woche und ich versuche krampfhaft diese durchzuhalten aber ich merke es mit jedem Tag mehr, ich bin am Ende. Nur leider weiß ich auch das es mir nicht besser gehen wird wenn alle wieder da sind, denn ich bin nun komplett ausgebrannt..

 Was macht man also wenn man einen Job hat, den man mal geliebt hat, von dem man weiß das man ihn wirklich gut kann, wenn dieser einen total kaputt macht? Damit muss man erst mal selber überhaupt fertig werden..

7.9.16 19:08


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Wenn alles zur Qual wird

Kennt ihr das, wenn alles was man tut zur Qual wird? Wenn alle irgendetwas von dir wollen, egal in welcher Weise und du dich verpflichtet fühlst allem gerecht nachzukommen?

Wenn sogar eine Nachricht auf dem Handy dir das Gefühl gibt antworten zu "müssen" weil der andere sonst vielleicht von dir enttäuscht sein könnten.

So geht es mir momentan. Ich kann nicht mal meinen Freund besuchen weil ich das Gefühl habe ihn zu enttäuschen weil ich im Moment einfach nicht so funktioniere wie gewohnt. Natürlich behauptet er das ich mir keine Sorgen machen soll und das er es versteht, aber mal ehrlich, das ist Schwachsinn..

Wer von uns ist nicht enttäuscht wenn ein Abend nicht so läuft wie vorgestellt? Oder wenn man auf eine Nachricht keine Antwort bekommt oder sogar eine Frage unbeantwortet bleibt? Wenn wir ehrlich sind machen wir nie etwas ohne eine Gegenleistung zu wollen und selbst wenn diese nur aus Aufmerksamkeit besteht.

Wir wollen belohnt werden für unsere Mühen, Ideen oder einfach nur weil wir uns Zeit genommen haben, so ist der Mensch nun mal und wenn man dann nicht mehr so funktioniert wie gewohnt, dann ist man auf einmal der "Böse".

Wenn es dann mal so weit ist, das jede Bewegung, jeder Satz zur Qual wird, dann erkennt man am besten wie die Menschen reagieren wenn du nicht mehr du bist.

Ich wurde gestern gefragt was los sei, ich wäre so ruhig. Das hat mich eine Kollegin gefragt, die mich nicht so oft sieht.. alle anderen haben meine Veränderung stillschweigend hingenommen, keiner redet darüber man weiß genau das sie untereinander reden. Traurige Menschheit.

Ich werde auch täglich von meinem Freund gefragt wie es mir geht, und da ist es wieder, er will etwas von mir, er möchte eine Antwort haben und ich fühle mich gezwungen ihm diese zu geben damit er nicht anfängt sich Sorgen zu machen oder anderes. Ich mache eigentlich nichts mehr nur weil ich es will..

Und vor allem, was ist das für eine dämliche Frage? "Wie geht es dir heute?", in Wirklichkeit interessiert das doch keinen, man versucht nur höflich zu sein und vielleicht ein Gespräch in Gang zu bringen, wenn es einen wirklich interessieren würde, dann würde man es merken, am Verhalten, am sprechen, am Blick, an der Gestik.. nur es interessiert keinen wirklich. Und was antwortet man auf so eine Frage wenn man es selbst nicht weiß?

Wie geht es einem wenn man sich leer fühlt und der Körper zwar da ist und noch einigermaßen funktioniert aber ansonsten ist da nichts mehr außer Stimmungsschwankungen, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Angst. Man will denjenigen der gefragt hat weder beunruhigen noch anlügen, aber man will auch mit Sicherheit nicht seinen ganzen Ballast bei dem anderen abladen, also sagen wir halt "es geht". 

6.9.16 18:59


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