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geliebt gehasster Job

Der Job, das Ding, das die meiste Zeit in Anspruch nimmt, das Ding, ohne das wir kein Geld, keine Wohnung, kein Auto usw. haben, das Ding das unseren Lebensrhythmus bestimmt.. nur was tut man wenn der Job einfach alles einnimmt was man hat? Wenn man nur noch aufsteht und ins Bett geht dafür?

Die meisten haben sich ihren Job ausgewählt weil er Spaß macht und sie sich wohl fühlen, weil sie ihn "können". Aber was passiert wenn der einst so gerne gemachte und geliebte Job unliebsam wird und lästig und man keine Zeit mehr für andere Dinge hat?

Wenn es soweit ist, dann ist es vollkommen egal ob der Job mal geliebt worden ist oder ob man ihn "kann", im Gegenteil genau in solchen Situationen ist es einfach nur deprimierend.. du weißt genau was von dir verlang wird und du weißt auch das du es kannst, nur dein Körper und dein Geist wollen einfach nicht mehr. 

An so einem Punkt bin ich angelangt und es wird jeden Tag schlimmer. Ich weiß aber auch das ich meinen Job kann, ich kann ihn sogar sehr gut und es ist einfach frustrierend wenn es nicht mehr klappt. Bei mir ging in den letzten beiden Wochen durch unglückliche Zufälle  alles sehr schnell. Ich hätte meinen Job mit Sicherheit noch wochenlang so weiter machen können wie bisher ohne zu merken wie sehr er mich kaputt macht aber ich musste eine Urlaubsvertretung übernehmen und aus einer einzigen sind am Ende drei geworden.. Ich mache für drei Leute gleichzeitig Urlaubsvertretung plus meinen eigentlichen Job noch dazu.. das hier ist gerade meine dritte und letzte Woche und ich versuche krampfhaft diese durchzuhalten aber ich merke es mit jedem Tag mehr, ich bin am Ende. Nur leider weiß ich auch das es mir nicht besser gehen wird wenn alle wieder da sind, denn ich bin nun komplett ausgebrannt..

 Was macht man also wenn man einen Job hat, den man mal geliebt hat, von dem man weiß das man ihn wirklich gut kann, wenn dieser einen total kaputt macht? Damit muss man erst mal selber überhaupt fertig werden..

7.9.16 19:08
 
Letzte Einträge: Burnout mit 24?, Wenn alles zur Qual wird


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Freiheitsliebende (7.9.16 23:27)
Ich kenne diese Gefühle nur zu gut welche du beschreibst. So in etwa ging es mir bis vor kurzem auch. Ich habe meinen Job auch über alles geliebt, hatte damals mein Hobby quasi zum Beruf machen können. Und dann? Arbeitgeberwechsel, welcher mir enorme Versprechungen machte, um mich in seine Krallen zu locken. Und siehe da? Nach gut drei Monaten völlig am Ende. Der Job und jeder Tag, sogar die Wochenenden....es drehten sich die Gedanken...sie kreisten und kreisten...
Hast du dir die Frage schon einmal gestellt wozu und wofür du dich jeden Tag aufs Neue zur Arbeit quälst? Ist ein wohlhabender Lebensstandart wirklich attraktiver, als dein Leben und deine psychische Gesundheit? Was bringt dir der Job und dein Lebensstandart, wenn es dir immer schlechter geht und du diese zwei Dinge, welche eigentlich gemeinsam miteinander harmonieren sollten, nicht mehr genießen kannst?
Ich für meinen Teil habe meine Arbeit gekündigt. Ich war und bin mir zu schade dafür um mich kaputt machen zu lassen. Na und? Dann hat man eben für eine gewisse Zeit weniger Geld und kann sich vielleicht nicht immer die besten Kleidungsstücke geliebter und angesagter Designer leisten...oder man muss halt mal einen Samstagabend zu Hause bleiben und nicht in die Stadt ziehen. Dafür aber wirst du wieder anfangen das Leben zu genießen. Und die richtige Stelle, in der du dich wieder wohl fühlst und Spaß an der Arbeit hast, wird kommen!
Es grüßt dich ganz herzlich
die Freiheitsliebende


Pascale (21.9.16 09:47)
Nachdenklicher Eintrag!
Viele Grüße

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